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Die Bewohner von Dunaalmás, des "Kleinods der Donau", grüssen den Leser! Nyomtatás E-mail

Dunaalmás ist eine 1525 Seelen-Ortschaft im Komitat Komárom-Esztergom. Ihren Namen, „Das Kleinod der Donau” hat sie zurecht, aufgrund ihrer vielfältigen, malerischen und natürlichen Gegebenheiten errungen. Sie ist von Norden her vom grössten Fluss Ungarns, von Süden her vom Fusse des Gebirgszug Gerecse abgegrenzt.
Die geographische Lage von Dunaalmás und ihre Erreichbarkeit ist überaus günstig. Die Hauptstrasse der Ortschaft verläuft parallel zur Donau und ist ein Teil der historisch bedeutenden Wiener Landstrasse (heute die 100-er Landstrasse). Aus letzterer findet sich die Abzweigung in Richtung Tata. Die Ortschaft liegt von Budapest 70 Km, von Esztergom 40 Km und von Tatabánya 25 Km weit entfernt. Zwischen den zwei Weltkriegen war auch die Wasserroute fester Bestandteil des Verkehrs, das Linienschiff Wien-Budapest hat hier täglich angelegt. Die Anlegestelle ist seit dem 1. Mai 2003. erneut im Betrieb und macht Rundfahrten zu Wasser bzw. gelegentlich auch das Übersetzen per Fähre möglich.

Der ehemalige Name der Ortschaft Rév-Almás rührt von der Fähre her (Rév, zu Deutsch = Fähre), die hier bis zum Jahre 1946 ihren Dienst leistete. Mit der Entwicklung der Umstände wird der Fährenverkehr erneut kontinuierlich gemacht.

Die Vergangenheit
Das Gebiet von Dunaalmás ist bereits seit Urzeiten bewohnt. Die umfassende Geschichte der Ortschaft lässt sich aus mehreren anspruchsvollen lokalhistorischen Werken lesen. Die in Dunaalmás ausgegrabenen vorgeschichtlichen Steinwerkzeuge, Keramien sind im Nachlass des Malkünstlers György Lenhardt aufzufinden, welche in der Privatsammlung der Familie besichtigt werden können.
Die auf dem Gebiet der Dunaalmás-er Steinbrüche vorzufindende römische Steinträger-strasse, wird zu den 100 Wundern von Ungarn gezählt. Sie ist die längste, noch heute benutzte Strasse aus der Römerzeit in Ungarn. Am selbigen Ort kann man in der steilen Mienenwand die Entstehung der Süsswasser-Kalksteinschicht, sowie die atemberaubende Flora einer Ansammlung von Felsgräsern bewundern.
Die Magyaren (Ungaren) hatten sich bereits im Zehnten Jahrhundert, zur Zeit der Landnahme, auf dem Gebiet der Ortschaft angesiedelt. Aus dem, im Jahre 1958 ausgehobenen Magyaren-Friedhof gelangten verschiedene Utensilien und Gebrauchsgegenstände der Zeit ans Tageslicht, wie z.B. gefächert verzierte Haarscheiben, Gürtelbeschläge und sonstiger Kleidungsschmuck; darüber hinaus Waffen wie, Magyarenpickel, sowie Pfeilspitzen. Am selbigen Ort wurden die Überbleibsel eines, als Festung dienenden Erdwalls gefunden. Der Name der Ortschaft in Form von Almás, wurde schriftlich das erste Mal im Jahre 1093, in einem Katasterbrief der Abtei zu Pannonhalma, zur Zeit der Herrschaft von László dem Heiligen erwähnt.

Auch in Dunaalmás wurde zu Ehren des Friedenabkommens von Zsitva-torok im Jahre 1606 ein Denkmal errichtet. Es stand auf dem Gelände des türkischen Lagers, welches zwischen den Ruinen der damaligen Benediktiner-Kirche und Kloster lag (im Garten der heutigen reformatischen Kirche).
Die Ereignisse des Freiheitskampfes von 1848/49 gingen auch nicht spurlos an Dunaalmás vorbei. Zehn Tage vor der Kapitulation und Waffenniederlage in Világos, hat hier am 3. August 1849. als Teilmanöver der letzten siegreichen Offensive des Freiheitskampfes die Schlacht von Almás stattgefunden, in der die aus der, vom Feind umzingelter Festung zu Komárom erfolgreich ausgebrochenen Verteidiger ihre Gegner erfolgreich in die Flucht schlugen. Das zu Ehren dieser mutigen Männer errichtete Denkmal, in Form einer Kokarde steht nur unweit vom Ufer des Által-ér Wasserkanals.

Trotz ihrer reichhaltigen Geschichte, wird der Name Dunaalmás als Erstes mit Lilla, der Muse des zurecht berühmten ungarischen Dichters, Vitéz Mihály Csokonai in Verbindung gebracht. Hier lebte als Gemahlin von István Lévai Lilla, d.h. Julianna Vajda. Der Csokonai-Lilla Kult blickt in Dunaalmás auf eine 150 jährige Geschichte zurück. Im Jahre 1966 wurde die Statue des grossen Dichters fertiggestellt, 1968 erschien das Buch von Dr. Miklós Ferenczy mit dem Titel: Csokonai’s Lilla und seit 1971 erwartet das Csokonai-Lilla Gedenkzimmer die Literaturliebhaber von überall her aus dem Lande, sowie auch von jenseits der Grenze. Das Grabmal von Lilla ist von Frühling bis Herbst eine regelrechte Pilgerstätte. Das Gedenkzimmer kann bei vorheriger Anmeldung jederzeit besucht werden.

Das schönste Gebäude der Ortschaft ist die im Jahre 1894, im eklektischen Stil erbaute reformatische Kirche. Den im zweiten Weltkrieg beschädigten Turm liess die reformatische Kirchengemeinde renovieren. (An der Stelle der heutigen Kirche standen die, von den Türken zerstörten, im Jahre 1213 zu Ehren von König László dem Heiligen errichteten Gebäude der Kirche und des Klosters im Spitzbogenstil. Die katholische Kirche wurde zur Zeit von Maria Theresia im barokken Stil erbaut und ihr Schutzpatron der Heilige Johannes von Nepomuk. Die Kirche wird im Jahre 2007 250 Jahre alt.
Die Hauptanziehungskraft von Dunaalmás hinsichtlich des Fremdenverkehrs, war lange Zeit das Strandbad mit seinem schwefelhaltigen Wasser mit 26 Cº. Bereits die Römer erkannten die Heilwirkung des Wassers. Im Jahre 1751 besuchte Maria Theresia die Quellen der Ortschaft und liess die Zusammensetzung des Wassers analysieren. János Torkos Justus konnte beweisen, dass das Wasser von Almás, die Tuberkulose ausgenommen, jede Krankheit zu lindern vermag. Das erste Bad wurde in Form einer Aktiengesellschaft 1887 gegründet. Der zweite Unternehmen wurde ab 1914 durch staatliche Subventionen und talentierten Pächtern zum florieren gebracht. Danach wurde das Bad von 1946 bis 1960 als soziale Zulage für die Arbeiter der Alaunerde-Fabrik in Almásfüzítő betrieben.
In den 60-er Jahren versiegte die Quelle nach und nach aufgrund der Aktivität des Kohlenbeckens in Tatabánya. Das fehlende Wasser wurde aus dem ebenfalls als heilwirkend eingestufte Leitungswasser ergänzt. Im Weiteren kam das Strandbad durch menschliche Nachlässigkeit und Geldmangel im Jahre 1986 zum erliegen.

Die Zukunft
Der alte Glanz der Ortschaft liesse sich mit dem erneut fliessenden Quellwasser wiederherstellen. Aufgrund dieser Tatsache hat die Verwaltung von Dunaalmás einen grossangelegten Plan erarbeitet, in dessen Rahmen auf einem 90 Hektar grossen Ufergelände ein modernes Strandbad, sowie ein Freizeitzentrum entstehen soll. Dieses Vorhaben wartet noch auf Investoren, Realisatoren und Betreiber! Darüber hinaus ist noch das Abfüllen unseres Heilwassers in Flaschenformat vorgesehen, sowie perspektivisch die Errichtung eines Motels, eines Kempings, eines Villenparkes, sowie die eines Yachthafens.

Die Gegenwart
Die natürliche Schönheit von Dunaalmás bestätigt die Realisierbarkeit unserer Pläne. Die Bewohner der Wochenendhäuser im Berghang werden von den atemberaubenden Wanderwegen, dem prächtigen Panorama, der kristallklaren Luft, sowie der beinahe unberührten Flora und Fauna angezogen. Das Donau-Ufer und die -Insel sind das Paradies der Angler und der Wasserfreizeitler.

Für die Aktiv-Urlauber ist das Reitgelände von Dunaalmás zu empfehlen, wo den Besuchern Therapie-Reiten, sowie Reitvorführungen im Stile der Magyaren angeboten werden.
Die vielfältigen kuklturellen Programme, wie Orgelkonzerte und Schachturniere werden grösstenteils von Zivilen Vereinen organisiert. Zu den wichtigsten Veranstaltungen zählen, der Weihnachtliche Reiter-Segen, das Schlittenturnier am Fűzi-Berg, die Gedenkfeierlichkeiten zu Ehren der Landnahme, sowie die Theateraufführungen der Zengzet Musikschule und des Ensembles der Alten Mühle, welche auch von auswärtigen Interessenten besucht werden.

Dunaalmás hat in ihrer Blütezeit dem Land viel gegeben. Aus den hiesigen Steinbrüchen wurde Baumaterial -ohne Anspruch auf Vollständigkeit- für die Festung in Komárom, den königlichen Palast in Buda, das Parlament, das Millennium-Denkmal, sowie für die Elisabeth-Brücke in Budapest geliefert.
Zur Zeit gibt es in Dunaalmás nur wenig Arbeitsmöglichkeiten. Die kommunale Verwaltung ist imstande für die Errichtung von umweltfreundlichen Betrieben Industriegebiete bereitzustellen. Die Investoren des Strandbades und des Freizeitzentrums erwarten fertige Pläne, den Neuzugängen, die sich bei uns ansiedeln möchten stehen infrastrukturell einwandfreie Grundstücke, sowie neue Wohnungen zur Auswahl.
Wir ersuchen jene Privatpersonen oder Firmen, die über die Möglichkeit verfügen in unserer renommierten Ortschaft zu investieren, unter Berücksichtigung der Rentabilität zur Mithilfe, damit Dunaalmás „das Kleinod der Donau” werden kann.
Wir erwarten weiterhin alle recht herzlich in Dunaalmás!                      

 
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